In Coesfeld wird derzeit fieberhaft über die Möglichkeit eines stärkeren städtischen Engagements beim Puppen- und Spielzeugmuseum diskutiert; als denkbare Perspektive erscheint eine Übernahme der Sammlung, die derzeit ausschließlich ehrenamtlich vom Trägerverein betreut wird, in städtische Trägerschaft. Die Verwaltung lehnt dies bislang ab.

Um sich erneut ein Bild vom aktuellen Stand der Ausstellung zu machen, trafen sich Vertreter von Pro Coesfeld zum Gespräch mit der Leiterin Marlene Langehanenberg. Einig waren sich die Mitglieder der Wählergemeinschaft in ihrer Einschätzung, dass es sich um eine auch mit Blick auf die Entwicklung der Alltagskultur hochinteressante Sammlung mit deutlichen Bezügen zu Coesfeld handelt, deren Auflösung nicht im Interesse der Bürgerschaft liegen könne. Die Mitglieder der Fraktion versprachen, sich intensiv an der Suche nach Lösungswegen zu beteiligen.

 

((Foto: Heinz Volmer, Marlene Langehanenberg, Robert Böyer,
Martina Vennes, Michael Banneyer; nicht im Bild: Günter Thier, Dr. Thomas Pago))