Montag, 24. September 2018
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Stabwechsel bei Pro Coesfeld e.V.

19.04.2018 Vorstandswahl Pro Coesfeld e.V.Die reguläre Mitgliederversammlung von Pro Coesfeld begann mit einem Führungswechsel: Robert Böyer, seit der Gründung im Jahr 2004 Mitglied im Vorstand der freien Wählergemeinschaft und lange Jahre ihr 1. Vorsitzender, stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl für den Vereinsvorsitz. Allerdings hatte Böyer seinen Verzicht schon vor längerer Zeit in Vorstand und Fraktion erläutert: Sein Ratsmandat und seine Aufgaben im Sozialausschuss werde er weiterhin gern und engagiert wahrnehmen, nach seinem Verständnis seien die Aufgaben eines 1. Vorsitzenden aber deutlich andere als die eines Fraktionsmitglieds, die Trennung von Vereinsvorsitz und Ratsmandat also im Sinne der politischen Aufgabenteilung unbedingt ratsam.

Zum Nachfolger nominiert und einstimmig gewählt wurde Eberhard Ernsting, schon seit 2012 Mitglied im Vorstand der Wählergemeinschaft. Eberhard Ernsting hat kein Ratsmandat, nimmt aber regelmäßig an den Fraktionssitzungen teil. In den internen Arbeitskreisen liegt sein Tätigkeitsfeld im Arbeitskreis für Kultur, Schule und Sport und im Arbeitskreis Jugend, Familie, Senioren und Soziales.
Bei den weiteren Wahlen zum Vorstand wurden Günter Hallay und Josef Schulze Spüntrup als Beisitzer in ihren Ämtern bestätigt; auf die frei werdende Position wurde Nicole Dicke berufen, die damit erstmals in den Vorstand einzieht.
Die inhaltlichen Debatten wurden zunächst bestimmt durch den Rechenschaftsbericht des 2. Vorsitzenden Uwe Hesse, der die rapide verschlechterte Situation in der Innenstadt und die unerfreuliche Lage am Bahnhof anprangerte und das Thema „bezahlbares Wohnen“ auch für Coesfeld als wichtig herausstellte. Günter Hallay referierte über die Arbeit der Fraktion; er begründete die Ablehnung des Haushalts und erläuterte die desaströse Parkplatzsituation in der Stadt, zu deren Lösung die Verwaltung offenbar nicht in der Lage sei.
Das Schlusswort hatte der neue 1. Vorsitzende Eberhard Ernsting: Er dankte zunächst Robert Böyer für seinen bemerkenswerten Einsatz und warf dann – nach langjähriger beruflicher Station im Süden Deutschlands – einen Außenblick auf Coesfeld: Er skizzierte Coesfeld als lebenswerte Stadt, die aber träge und ängstlich geworden sei und Gefahr laufe, den Anschluss zu verlieren. In dieser kritischen Lage sei die faktische „Coesfelder GroKo“ aus CDU und SPD an Änderungen nicht im Geringsten interessiert; neue Impulse könne nur Pro Coesfeld als engagierte Gemeinschaft und echte Alternative setzen. Voraussetzung für spürbare Erneuerungen

 

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