Donnerstag, 22. Februar 2018
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Pro Coesfeld zur Kirmesdebatte

Die Freie Wählergemeinschaft Pro Coesfeld hat sich seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema „Kirmes in Coesfeld“ auseinandergesetzt.
Fraktionsmitglieder führten Gespräche mit Geschäftsleuten, dem Stadtmarketingverein und Schaustellern, zudem hat die Wählergemeinschaft jedem Bürger die Möglichkeit zur Teilnahme an der Debatte im Rahmen einer öffentlichen Fraktionssitzung und an einem Stand in der Stadt gegeben.

Dokumentiert wurden bei diesen Anlässen rund 150 Meinungsäußerungen. Nach einem Teamgespräch empfiehlt der zuständige Arbeitskreis dem Vorstand und der Fraktion allerdings jetzt, das Thema nicht mit Priorität weiterzuverfolgen, weil insgesamt bei allen Befragungen ein wirklicher Änderungswille nicht zu erkennen sei. Zwar seien eine Reihe durchaus kritischer und interessanter Anregungen eingegangen, die Mehrheit der Bürger, die sich zu Wort gemeldet hätten, sei allerdings mit dem gegenwärtigen Zustand mehr oder weniger einverstanden.
Das Thema soll nach Aussagen der Wählergemeinschaft bei der Diskussion um den neuen Brandschutzbedarfsplan noch einmal auf die Tagesordnung kommen. Dann gelte es zu klären, ob die Erreichbarkeit der Schulen, des Freibades und der Behörden sowie der Wohngebiete hinter der Kirmes für Krankenwagen und Feuerwehr in ausreichender Weise gewährleistet sei. Aktuell werde Pro Coesfeld das Thema „Kirmes“ also nur noch unter dem Sicherheitsaspekt betrachten, denn wenn die Mehrheit der Coesfelder offenbar zufrieden sei oder sich gar nicht für dieses Event interessiere, sähen Fraktion und Vorstand momentan keine Veranlassung, Konzepte für einen neuen Kirmesstandort zu entwickeln.

 

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