Mittwoch, 26. September 2018
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Pro Coesfeld will die Kindergartenentwicklung voranbringen

Die freie Wählergemeinschaft sieht in Sachen Kindergartenplätze starken Handlungsbedarf. Um den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz in Coesfeld zukünftig zu sichern, wurde ja, wie bereits berichtet, ein weiterer provisorischer Kindergarten im alten Kreissportheim auf den Weg gebracht.


Die Verwirklichung des Kindergartens am Gerlever Weg, mit dem Träger Haus Hall, wird auch wegen der zu erwartenden Rechtsstreitigkeiten mit einigen Anwohnern des Gerlever Wegs, die sogar den Petitionsausschuss des Landtags zur Durchsetzung ihrer Interessen eingeschaltet haben, vermutlich nicht schnell umzusetzen sein. Viele Eltern haben ihre Kinder im Provisorium in der Förderschule angemeldet und werden nun feststellen, dass zumindest für ihre eigenen Kinder das Provisorium ein Dauerzustand bleiben wird. Pro Coesfeld hofft, dass der Träger Haus Hall bei der Stange bleibt.
Damit wir nicht noch einen weiteren provisorischen Kindergarten gründen müssen, beantragt die Wählergemeinschaft nun, zu prüfen, inwieweit sich der Standort Kreissportheim statt zu einem Provisorium gleich zu einem richtigen und dauerhaften Kindergarten umbauen lässt. Nach einer Ortsbesichtigung mit dem Sozialausschuss waren die anwesenden Politiker von der Örtlichkeit geradezu begeistert; warum dann nicht gleich einen richtigen Kindergarten daraus machen? So könnte man die Kosten für das Provisorium sparen, denn ein dauerhafter Kindergarten müsste ja so oder so gebaut werden.
Robert Böyer von Pro Coesfeld kündigte weiter innovative Vorschläge in Sachen Kindergartenplätze in Coesfeld an. Diese müssten aber erst in den Gremien der freien Wählergemeinschaft abgestimmt werden. „So wie es jetzt läuft, kann das ja nicht weitergehen“, so das Sozialausschussmitglied von Pro Coesfeld.

 

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