Samstag, 20. Oktober 2018
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Coesfelder Kirmes neu diskutieren

Seit rund 10 Jahren findet die traditionelle Coesfelder Pfingst- und Kreuzerhöhungskirmes an der Holtwicker Straße statt. An zentraler Stelle zur City behindert sie damit aber auch zweimal jährlich erheblich das städtische Leben und den Verkehr. Zudem verliert die Kirmes als Veranstaltung für Coesfeld mehr und mehr an Anziehungskraft. Grund genug für die Wählergemeinschaft Pro Coesfeld, Ort und Struktur der Kirmes einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die jeweils einwöchigen Sperrungen der Holtwicker Straße behindern massiv den innerstädtischen und durchfahrenden Verkehr. Immerhin liegen hier auch Schulzentrum, Zughaltepunkt, Agentur für Arbeit, Kino, Ärztehaus und Bürgerhalle, die allesamt durch die Kirmes spürbar beeinträchtigt werden. Selbst für Radfahrer und Fußgänger mit Rollator oder Kinderwagen wird der Weg schwierig. Der umgehende und schleichende Verkehr fährt dann durch City und Wohngebiete.

Zugleich verliert die Coesfelder Kirmes immer mehr an Attraktivität. Familien mit Kindern machen höchstens ihren Pflichtbesuch, schlendernde Besucher sind kaum noch anzutreffen. Es fehlt ein rundes Konzept, welches der Kirmes wieder neues Leben einhaucht und Zulauf bringt. Sei es durch mehr Einbindung oder einen neuen Standort.

In einem offenen Kreis möchte Pro Coesfeld nach Alternativen und Möglichkeiten für die Kirmes suchen. Dabei sind Anregungen, Ideen und die Mitarbeit von möglichst vielen interessierten Coesfeldern sehr erwünscht. Die Wählergemeinschaft möchte eine Diskussion anstoßen; konkrete Termine folgen in Kürze.

Pro Coesfeld Kirmes

Foto (v.l.n.r.): Martina Vennes, Michael Banneyer, Günter Thier, Vorsitzender Robert Böyer

 

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